Nebel in Passau ist eigentlich nichts Besonderes, dennoch machten sich 21 Schülerinnen der 9. Klasse des Gisela-Gymnasiums mit ihrem Physiklehrer Wolfgang Höfer auf den Weg

Niedernburgzur Beruflichen Oberschule Passau, um einen Blick in die Nebelkammer zu riskieren. Die Nebelkammer ist eine Apparatur zur Sichtbarmachung der Spuren von radioaktiver Strahlung. Hans Bauer, Fachbetreuer für Physik an der FOS/BOS, verglich die Effekte anschaulich mit Kondensstreifen von Flugzeugen. Wesentlicher Bestandteil der "Nebelkammer" ist Trockeneis – gefrorenes Kohlendioxid. In der Nebelkammer, die eigentlich nur eine Box ist, kondensiert Methanoldampf mithilfe von Trockeneis. Geladene radioaktive Teilchen, die von einem in die Kammer eingesprühten Radongas erzeugt werden, ionisieren Gasatome. An diesen Ionen kondensiert der Methanoldampf und die "Kondensstreifen" werden sichtbar. Die Berufliche Oberschule setzt die Nebelkammer regelmäßig im Physikunterricht ein. "Das Fach Physik lebt von Versuchen", weiß der Niedernburger Physiklehrer Höfer. "Insgesamt eine Veranstaltung, die wiederholt werden sollte", resümierten die beiden Lehrkräfte über die schularten-übergreifende Zusammenarbeit.− red/Foto: privat (Mit freundlicher Genehmigung der PNP)

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