Auf die Spuren bekannter Wissenschaftler wie Rudolf Virchow oder Robert Koch begaben sich 30 Schüler der 12. und 13. Klassen der Ausbildungsrichtung Gesundheit der Beruflichen Oberschulen Passau.

Unter Begleitung von vier Lehrkräften fuhren sie für fünf Tage in die Hauptstadt, um sich fachlich wie staatsbürgerlich fortzubilden. In Europas größtem Universitätsklinikum, der Charité, nutzten Schüler und Lehrer diese besondere Gelegenheit, sich direkt vor Ort zu informieren (Bild). 13000 Mitarbeiter kümmern sich hier jährlich um über 140000 stationäre und über 600000 ambulante Patienten. In einer umfassenden Veranstaltung der Gesundheitsakademie der Charité konnten sich die (Fach-)Abiturienten ausgiebig über Berufsbilder und Studiengänge im medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Bereich informieren. Einblicke in die Entwicklung der Medizin in den letzten 300 Jahren erlangten die Schüler und Lehrer in der Dauerausstellung "Dem Leben auf der Spur", auch eine Sonderausstellung zur Rechtsmedizin stieß auf reges Interesse. Ergänzend wurde ein Programm mit historischen und staatsbürgerlichen Inhalten angeboten, so etwa ein Besuch der Dauerausstellung "Alltag in der DDR" in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg, in der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße, und im Paul-Löwe-Haus, wo MdB Christian Flisek (SPD) mit den Schülern aktuelle gesundheitspolitische Fragen thematisierte. Neben dem Besuch von Sehenswürdigkeiten wie dem Reichstag und dem Brandenburger Tor konnten die Exkursionsteilnehmer auch während Konzerten im Berliner Konzerthaus und im Berliner Ensemble noch sehr viel Kultur tanken. − red/Foto: Schule

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