Die unvergessliche Klassenfahrt der BW12a und b nach Edinburgh

31.03.17 - Day 1:

16:00 Uhr: Voller Vorfreude starten wir bei 24°C in Passau. Vor einem halben Jahr sind wir uns das erste Mal begegnet (die meisten zumindest), haben seither unseren Schulalltag geteilt und nun sind wir gespannt darauf, die Macken unserer Klassenkameraden noch näher kennen zu lernen. Unsere begleitenden Lehrerinnen Frau Gais und Frau Schubert sind natürlich ebenso gespannt.
23 Uhr: Jeder, der im Flugzeug auf der linken Seite und am Fenster sitzt und nicht gerade geschlafen hat, kann sich über den Anblick von Edinburgh bei Nacht freuen.
Gegen 01:00 Uhr (Ortszeit) können wir müde unsere gemütlichen - wenn auch nicht ganz luxuriösen - Hostelzimmer beziehen...

01.04.17 – Day 2:

SCO 01„Gut erholt“ treffen wir uns um halb 9 zum Frühstück im Café Lebowski. Einige wagen es den englischen Kaffee zu probieren, der jedoch voll und ganz seinem üblen Ruf gerecht wird, und wir stärken uns mit bacon-rolls (in aufgebackene Milchbrötchen gequetschter gebratener Speck). Die machen jedenfalls erst einmal satt.

 

 

 

 

Bei bestem Wetter spazieren wir durch die Altstadt Edinburghs und verschaffen uns einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten. Höhepunkt ist natürlich das beeindruckende Edinburgh Castle.

 

 

 

 

SCO 02

Am Nachmittag erkunden wir auf eigene Faust die Stadt. Dabei stellt sich im Edinburgh Dungeon heraus, dass die Klassensprecherin der BW12b eigentlich eine Hexe ist.
Am Abend setzen wir uns mit der englischen Pub-Kultur auseinander und wenden praktisch an, was wir in vielen Jahren Englischunterricht gelernt haben.

02.04.17 – Day 3:

Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau. Wir fahren mit dem Zug über den „Firth of Forth“ auf der weltbekannten Eisenbahnbrücke und blicken von ihr auf die nicht minder staunenswerte Forth Road Bridge.
Endlich sehen wir auch ein paar Schafe, aber es sollten die letzten auf dieser Reise sein, dabei gibt es doch 6,5 Millionen davon in Schottland und damit mehr Schafe als Schotten.
Die Universitätsstadt St Andrews, in der sich Kate und William getroffen haben, ist einfach wunderschön.

SCO 03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Sonne bestrahlt altehrwürdige Gebäude, die Möwen und bayrische Schüler (teilweise im Schottenrock) fliegen über den Strand. Wir ziehen unsere Schuhe aus und kühlen die Füße in der Nordsee.

Den Tagesausflug runden wir in einer echten Destillerie ab, lernen wie man Whiskey brennt und probieren sogar das „Herz“ des Whiskeys - das ist Whiskey, bevor er im Eichenfass mindestens 3 Jahre gelagert wird. So richtig überzeugend finden wir dieses „Herz“ nicht, es schmeckt nach recht wenig – ganz im Gegensatz zum rauchigen Endprodukt.

03.04.17 – Day 4:

Wie auch Bayern hat Schottland seine ganz eigene Kultur und ein eigenes Parlament, das wir an diesem Tag besichtigen. Im Gegensatz zum bayrischen Parlament ist das Schottische ganz jung und sticht durch seine moderne Architektur aus dem Stadtbild heraus. Gleich hinter dem Parlament ragt der „Arthur‘s Seat“ 251m in die Höhe, den alle harten, sportlichen „Nicht-Jammerlappen“ besteigen. Der Blick über Schottland ist beeindruckend, jedoch weht uns der Wind beinahe vom Gipfel. 

SCO 04

Auch indisches Essen findet mittlerweile seinen Platz in der schottischen Kultur, deshalb schließen wir unsere Reise mit einem indischen Essen ab und nicht mit Haggis, dem schottischen Nationalgericht, das nicht für alle Mägen geeignet ist.

04.04.17 – Day 5:

Mit Tränen in den Augen essen wir das letzte Mal Bacon-rolls im Café Lebowski, während unsere französischen Sitznachbarn ein anständiges Frühstücksbuffet bekommen (anscheinend werden wir Deutsche da nicht als anspruchsvoll eingestuft). Das „Scottish national museum“, das wir vormittags gemeinsam besuchen, beeindruckt durch Vielseitigkeit und Anschaulichkeit – vom Dinosaurierskelett über das geklonte Schaf Dolly bis hin zum modernen 3D-Drucker ist alles zu sehen. Der Ausblick vom 7. Stock ist einfach „brutal!“, übersetzt: „magnificent“!

Am Abend landen wir mit einem so unsanften Rums wieder in München, als wollte man uns abrupt aus einem schönen Traum reißen.
Bye bye Scotland. We already miss you.


Stefanie Hehberger, Vadim Gorte und Ralf Freudenstein