Im Rahmen des Seminars „Astronomie und Kosmologie“ besuchten die Teilnehmer mit ihrem Lehrer den Vortrag des deutschen Astronauten Thomas Reiter an der Universität Passau.

Thomas Reiter, der mit 360 Tagen der Europäer ist, der am längsten im All war verdeutlichte mit phantastischen Bildern und Videos den Arbeitsalltag eines Astronauten in der Schwerelosigkeit. Das, was auf den Videos so leicht ausschaut, ist wahrhaftig harte Knochenarbeit, vor allem die Außenbordeinsätze, berichtete Reiter. Aber auch die Bilder von der Erde (die in 1,5h einmal umrundet wird, so dass alle 1,5h ein Sonnenauf- und Untergang beobachtet werden kann) waren mehr als beeindruckend. Die Bilder, auf denen man die Abholzungen im Amazonasgebiet deutlich erkennen konnte, machten die Zuhörer nachdenklich. Thomas Reiter: „die Erde ist verletzlich“. Aber es gibt auch eine andere Sicht auf die Erde, belegt von phantastischen Bildern, welche die Schönheit und Einzigartigkeit unseres Planeten darstellen. Passend zu den atemberaubenden Bildern ist das Zitat von Herbert Grönemeyer: „Die Erde ist freundlich – warum wir eigentlich nicht?“.
Nach dem Vortrag stand Herr Reiter noch für Fragen und Fotos zur Verfügung. Die Seminaristen können so Informationen aus erster Hand in ihre Arbeiten einbauen.

Alexander Schneider und Gunter Langenbach

P.S. Ein weiteres Highlight des Seminars wirft seine Schatten voraus.
Am Mittwoch den 20. Dez. kommt der Astrophysiker Dr. Andreas Müller an die BOS Passau. Er hat heuer ein Buch über Gravitationswellen veröffentlicht. Das Thema seines Vortrags ist:“ Schwarze Löcher und Gravitationswellen“.

 

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