Werden bei uns eigentlich noch Computer hergestellt? Ja – aber es gibt in Europa nur noch ein einziges Werk, das sogar in Bayern liegt!

Auf Einladung der Firma Fujitsu besuchten interessierte Schüler der 12. Klasse aus dem Technik-Zweig und die Informatik-Lehrer Herr Bauer, Herr Bergbauer, Herr Kippenberg und Herr Riglsperger dieses Werk in Augsburg. Die Teilnehmer konnten in einer Führung alle Schritte des Produktionsprozess mit eigenen Augen sehen und staunten dabei über die riesigen Dimensionen der Hallen einerseits sowie die winzigen Bauteile andererseits.

Beeindruckend war auch das Testlabor für die elektromagnetische Verträglichkeit – d.h. für Tests, ob alle Komponenten die Strahlungsgrenzwerte einhalten. Dieses Labor ist nahezu vollständig schallisoliert – und garantiert ohne Handyempfang, weil es perfekt abgeschirmt ist (siehe Foto).

Zum Abschluss des Besuchs stand das Rechenzentrum des Digitalen-Bildungs-Netzes (DBB) Bayern auf dem Programm. Dies war insbesondere deshalb interessant, da die Berufliche Oberschule Passau als eine der ersten Bayerischen Schulen ihre komplette IT-Infrastruktur durch das DBB-Projekt verwalten lässt. In einem Container (ähnlich einem Baucontainer, siehe Foto) sind die Daten von derzeit 150 Schulen untergebracht – Platz wäre dort insgesamt für fast 1000 komplette Schulen. So „normal“ auch der Container von außen aussieht – so beeindruckend ist die doppelte Absicherung des Zugangs mittels biometrischer und kryptografischer Verfahren.

Insgesamt war es ein sehr interessanter Ausflug, der nur dadurch getrübt wurde, dass die Bahn auf der Hinfahrt 30min und auf der Rückfahrt 60min Verspätung hatte...

 

IMAG0030 zuschnitt

DBB Container


Thomas Kippenberg