Der G20-Gipfel in Hamburg und die begleitenden Krawalle beschäftigten Oberstudienrat Michael Dominik (r.) und seine Schüler der Abiturklassen aus der FOS und BOS 13 im Seminar Sicherheitspolitik. (PNP-Artikel vom 1.3.2018)

Die Abiturienten widmeten sich dabei auch intensiv den Aspekten der inneren Sicherheit der Bundesrepublik und damit der Frage, wie Rechtsstaaten mit gewaltbereiten Extremisten im öffentlichen Raum umgehen, zum Beispiel bei Protestveranstaltungen und Demonstrationen.
Die Seminaristen befassten sich kritisch mit Fragen der Verhältnismäßigkeit des polizeilichen Vorgehens in Extremsituationen sowie mit Polizeitaktik. Ihr theoretisches Wissen konnten die jungen Erwachsenen schon bald in die Praxis umsetzen, denn Anfang Februar unternahmen sie eine Exkursion ins Spezialkräfteausbildungs- und Trainingszentrum in Wien, in dem auch die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) stationiert ist. Dabei handelt es sich um eine Sondereinheit der Polizei, die in erster Linie bei Einsätzen mit erhöhtem Gefährdungsgrad angefordert wird. So auch beim G20-Gipfel in Hamburg, wo Einsatzkräfte der WEGA in Zusammenarbeit mit Spezialkräften der deutschen Polizei an der Wiederherstellung der Ordnung im Schanzenviertel beteiligt waren. "Der Schwerpunkt der WEGA-Einsatzkräfte liegt bei Demonstrationen und Großveranstaltungen sowie auch bei gewaltbereiten Fußballfans", erzählt Dominik. Auch mit zwei Beamten, die in Hamburg beim Eindringen der Spezialkräfte ins Schanzenviertel im Einsatz waren, konnten die Passauer Schüler sprechen. "Das war für die Schüler eine einmalige Gelegenheit, sozusagen Unterricht mit unmittelbar Beteiligten dieser zeitgeschichtlichen Ereignisse. Die Antworten der Einsatzbeamten erfolgten in unerwarteter Offenheit", berichtet Dominik. 

Einsatz

Iis/Poto: FOS/BOS

   
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