Dieser Frage ging die Seminargruppe der FOS/BOS Passau in der schönen Stadt Nürnberg auf den Grund.

Nuernberg

Fr. Zels, Saskia Steiger, Tatjana Turovskaya, Florian Lorenz, Katrin Müller, Anna Fredl, Emily Scheingraber, Fr. Maier, Tibor Dömsödi,
Birgit Hiesbauer, Manuel Eckmüller, Maria Steiger, Thomas Habereder

 

Der berühmte amerikanische Publizist Vance Packard beschrieb die Quintessenz des Marketings folgendermaßen: „Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen“. Dass der Konsument im Alltag häufig manipuliert wird, gilt indes als erwiesen. Welche Rolle spielt dabei die Kommunikation und wie lässt sich die genannte Werbewirkung i. S. von Packard erzielen? Um dies herauszufinden, bedarf es Experten.
Anlässlich der praxisnahen Grundlagenvertiefung reiste die Seminargruppe „Werbung und Sprache“ (betreut von Fr. Zels, Fr. Maier) im Juli 2018 nach Nürnberg, wo eine dreitägige Exkursion stattfand. In diesem Zeitraum erhielten die Seminarteilnehmer nicht nur Einblicke in die reizvolle Geschichte der Stadt, vielmehr konnten sie im Rahmen von verschiedenen Workshops fernab der schulischen Veranstaltungen ein solides Basiswissen zum Rahmenthema aufbauen, das ihnen bei der Ausarbeitung des jeweiligen Einzelthemas mit Sicherheit zugutekommen sollte.
Am Tag der Ankunft erfolgte eine informatorische Stadtführung, die den Teilnehmern die wichtigsten Facetten von Nürnbergs Historie, mitunter die einmalige Prosperität und mittelalterliche Abwehrmechanismen, näherbrachte. Am Folgetag wurden zwei Museumsbesuche unternommen. Zuerst waren die Seminaristen im Museum „Industriekultur“ zugegen, in dem die Entwicklung der Werbekultur rücksichtlich der zeitgenössischen Umstände umfassend veranschaulicht wurde. Das breite Spektrum der Ausstellung, das unzählige Werbeplakate, Fahrzeuge sowie die Lebensbedingungen während des wachsenden technischen Fortschritts beinhaltete, sorgte für sichtliche Begeisterung. Hier wurde der Auftrag erteilt, Reklame des anfänglichen 20. Jahrhunderts gemäß modernen Standards neu zu konzipieren und diese auch zu präsentieren. Nach kurzer Stärkung wurde das Museum für Kommunikation aufgesucht, in dem sich die Seminargruppe der zweiten Grundsäule ihres Rahmenthemas widmete. Dank der vielfältigen Exposition und der kreativen Aktivitäten konnten die einzelnen Bausteine der Kommunikation Stück für Stück intuitiv erforscht werden. Nach einhelliger Meinung des Seminars markierte schließlich der dritte Tag den Höhepunkt des Nürnberger Aufenthaltes. Herr Markus Straub-Lezius, Inhaber und Geschäftsführer der mittelständischen Werbeagentur „Straub-Design“, gewährte der Seminargruppe Zugang zu seinem beruflichen Alltag und erklärte die betriebsinternen Prozesse, die der Werbebranche eigentümlich sind, in Ausführlichkeit. Dabei kamen wertvolle Tipps aus seiner geschäftsführerischen Sicht zur Sprache, die für die berufliche Zukunft eines jeden von Bedeutung sind. Im Zuge eines Kurzprojektes unter seiner fachkundigen Anleitung durften die Teilnehmer eigene Gedanken zu der aktuellen Werbekampagne der örtlichen Oper entwickeln. Über das Pflichtprogramm hinaus gab es aufgrund gemütlicher Zusammenkünfte rege Diskussionen, die der Stimmung des Seminars im höchsten Maße zuträglich waren.
Abschließend erlaube ich mir im Namen des gesamten Seminars eine gebührende Danksagung an die zuständigen Lehrkräfte Frau Zels und Frau Maier zu bekunden, die uns diese ganz vortreffliche Reise dergestalt ermöglichten.

Seminarsprecher: Tibor Dömsödi BWS13

   
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