Im Rahmen der fachpraktischen Anleitung beschäftigten sich die Schüler der 11. Klasse des Gesundheitszweiges mit der Frage, wie jeder mit seiner Ernährung dafür sorgen kann, dass das Gehirn leistungsfähig ist und optimal funktioniert.

Die Schüler starteten mit einem gemeinsamen „Brainfood-Frühstück“ in den Tag. Zubereitet wurde ein Müsli, mit Haferflocken, Nüssen, frischen Früchten, Naturjoghurt und Quark. Vor allem am Morgen ist es wichtig, den Körper mit energiespendenden Lebensmitteln zu versorgen, um motiviert, konzentriert und leistungsfähig in den Tag starten zu können. Die Schüler zeigten sich von der schnellen und einfachen Zubereitung des Müslis und dem guten Geschmack positiv beeindruckt. Nach dem Frühstück gab die Ernährungsberaterin und Diätassistentin Frau Plöchinger in ihrem Vortrag „Brainfood – Erfolg kann man essen“ den Schüler sehr hilfreiche und alltagstaugliche Tipps, wie man sich ohne großen Aufwand abwechslungsreich und ausgewogen ernähren kann. Brainfood, also Essen fürs Gehirn, unterstützt die Konzentrationsfähigkeit, Denkleistung und das Gedächtnis und sollte daher im Schulalltag einen besonderen Stellenwert haben. Bei mentaler Anstrengung verbrauchen wir besonders viel Energie, deshalb muss dafür gesorgt werden, dass unser Gehirn immer mit ausreichend Energie versorgt wird, um Konzentrationsprobleme zu vermeiden. Zum besseren Verständnis der Wirkung des Brainfood, informierte Frau Plöchinger die Schüler über wichtige anatomische Strukturen, die Arbeit des Gehirns und wie verschiedene Nahrungsmittelbestandteile die Hirnleistung beeinflussen. Am liebsten verbraucht das Gehirn Energie in Form von Zucker und Fett, allerdings sollten diese Nahrungsmittelbestandteile nicht in Form von Süßigkeiten und Fast Food aufgenommen werden. Zwar lassen die sehr zuckerhaltigen Snacks das Energielevel kurzfristig stark steigen, letztendlich führen sie jedoch nach kurzer Zeit zu einem starken Energieabfall. Der Blutzuckerspiegel steigt schnell an, fällt jedoch ebenso schnell wieder ab. Erschöpfung, Müdigkeit und Heißhungerattacken sind deswegen vorprogrammiert. Um über längere Zeit hinweg konzentriert zu sein, ist es wichtig, dass der Körper gleichmäßig mit Energie versorgt wird. Dies garantieren komplexe, langkettige Kohlenhydrate in Vollkornprodukten, Nüssen, verschiedenen Obstsorten oder Hülsenfrüchten. Diese werden nach und nach vom Körper zerlegt, sodass kontinuierlich Energie zur Verfügung gestellt wird. Auch Proteine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren haben einen Einfluss auf die Weiterleitung von Reizen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren liefern zum Beispiel Nüsse, Rapsöl, Leinöl, Walnussöl, Avocado und fettreicher Fisch. Darüber hinaus sollte täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Idealerweise sollten Wasser, ungesüßte Tees oder hin und wieder Saftschorlen getrunken werden. Neben diesen Ernährungstipps betonte Frau Plöchinger aber auch die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung und Ruhepausen für das Gehirn. Der interessante Vortrag motivierte die Schüler dazu, die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. Viele nahmen sich vor, in Zukunft gesund zu frühstücken, mehr Wasser zu trinken, abends nicht zu spät zu essen und vor allem, sich in den Pausen gesünder zu ernähren.

Veronika Lentner

 

Brainfood 6

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