26.01.2026

Bereit für die erste Diskussion: Die Teilnehmeymitglieder und Mitwirkenden mit Schulleiterin Anna Maria Siegert (rechts). − Foto: Tröger
Zwei Redepulte standen am Freitag in einem der Klassenzimmer der FOS/BOS Passau in Auerbach, denn es war wieder Zeit für das „Jugend debattiert“-Schulfinale. Die FOS/BOS Passau ist ein Teil des bundesweiten und europaweiten Wettbewerbsnetzes, an dem etwa 1400 Schulen in ganz Deutschland beteiligt sind. Das Ziel sei es, die demokratische Debatten- und Diskussionskultur sowie die Abwehr von Fake-News in der Gesellschaft zu stärken, so Michael Dominik, Schulkoordinator für das Projekt „Jugend debattiert“. In zwei Vorrunden traten die Teilnehmer gegeneinander an, ehe es für zwei Teams ins Finale ging.
Das dritte Jahr infolge war Professor Dr. Markus Pissarek, Lehrstuhlinhaber für die Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Universität Passau, bei der Veranstaltung dabei. „Debattieren ist ein wichtiges Thema für die Demokratiebildung außerhalb des Deutschunterrichts. Es ist wichtig, zu wissen, wie man sich richtig streitet – man sollte nicht mehr über bestimmte Thematiken hinwegsehen, sondern sie aussprechen und darüber diskutieren“, findet er. Besonders wichtig sei, sich nicht „im Dissens zu verlieren“.
Als Vorrundenthema diente in diesem Jahr die Frage, ob es einen alljährlichen Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern geben sollte, im Finale stand im Anschluss das Thema Dienstpflicht im Fokus: „Sollte eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden?“.
Die Final-Teilnehmer waren Nouren Mohamed, Judith Haider, Till Hunt und Max Plattner.
